MakerBot FAQ

Sind die MakerBot 3D-Drucker und Scanner sofort einsatzbereit?

Ja, die MakerBot Replicator 3D-Drucker der 5. Generation, der  MakerBot Replicator 2X Experimental 3D-Drucker und der MakerBot Digitizer 3D-Scanner sind bereits fertig montiert und müssen nur noch aufgestellt und kalibriert werden. Die Geräte werden mit einem USB-Kabel an den PC angeschlossen, der MakerBot Replicator 2X kann außerdem über SD-Karte betrieben werden. Alle MakerBot MakerBot Replicator 3D-Drucker der 5. Generation können über W-LAN angesteuert werden, der MakerBot Replicator und der MakerBot Replicator Z18 können zudem auch über LAN-Kabel betrieben werden.
 

Muss eine zusätzliche Software installiert werden?

Ja, Sie benötigen die MakerBot Desktop Software, welche Sie hier kostenlos herunterladen können. Damit werden Ihre STL- oder OBJ-Dateien in druckbare Dateien konvertiert.

Die MakerBot Replicator Desktop D-Drucker besitzen eine CE Kennzeichnung. Informationen dazu finden Sie hier. Für weitere technische Fragen wenden Sie sich bitte an uns.

Voraussetzungen: 

  • Sie benötigen eine STL- oder OBJ-Datei
  • Sie erstellen ein 3D-Modell in einem gängigen CAD-Programm
  • Sie erstellen ein 3D-Modell indem Sie das gewünschte Objekt scannen
  • Sie laden ein 3D-Modell auf Thingiverse herunter
  • Sie erzeugen mit Hilfe einer Vielzahl an Photos ein 3D-Modell (z.B. 123D Catch von Autodesk)

Welche Dateitypen werden unterstützt? 

  • STL (Stereolitographisches Dateiformat aus CAD Programmen)
    Die meisten 3D CAD Programme erzeugen STL Daten, somit können die MakerBot Replicator 3D-Drucker bereits mit vielen Programmen sinnvoll eingesetzt werden.
     
  • OBJ (Dateiformat zum Speichern von geometrischen Formen)
    Das von Wavefront Technologies erfundene Format wird von fast allen Animationsprogrammen angenommen und ist daher sehr geeignet für die Programm-übergreifende Weitergabe von Modellen.

  • G-Code (DIN/ISO-Programmierung aus CAM-Systemen)
    G-Code ist eine in der Fertigung übliche "Maschinensprache", die auch von industriellen Dreh-, Fräs- oder Bearbeitungszentren verwendet wird. Der G-Code erteilt der Plattform, den Schlitten und der Düse der MakerBot Replicator 3D-Drucker die Fahr und Förderbefehle.

Durch die Anpassung der technologischen Parameter im Programm MakerBot Makerware wie z.B. Temperatur, Schichthöhe und Geschwindigkeiten, kann jeder Anwender seinen Druck individuell beeinflussen und die Ergebnisse weiter optimieren.

Können gedruckte Einzelteile zu einem Gesamtmodell zusammengeklebt werden?

Ja, sie können mehrere Einzelteile zu einem Gesamtmodell zusammenkleben. Bitte achten Sie unbedingt darauf, dass es sich um einen lösungsmittelfreien Klebstoff handelt.
 

Ist es möglich dauerelastische Kunststoffe zu verarbeiten, die sich auch nach dem Druckvorgang Gummi-artig biegen lassen?

Die Kunststoffe PLA und ABS sind nicht elastisch. Bitte beachten Sie: Für Druckversuche mit Kunststoffen, welche nicht vom Hersteller freigegeben sind, übernehmen wir keinerlei Haftung bei dadurch entstandenen Störungen oder Defekten am Gerät.
 

Dürfen die Baustoffe PLA und ABS in Büros oder geschlossenen Räumen verarbeitet werden?

PLA (Polymilchsäure) ist problemlos in geschlossenen Räumen zu verarbeiten. Es entstehen keinerlei giftige Gase bei der Aufschmelzung des Kunststoffes. Bei PLA handelt es sich um einen Roh-Biokunststoff.

ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol) ist kein Gefahrenstoff. Von ABS gehen bei bestimmungsgemäßer Verwendung keine bekannten Gefahren für den Menschen aus. Es gibt keine Einschränkung bei der Verarbeitung in geschlossenen Räumen. Der Replicator erhitzt ABS auf 220°C. Erst beim Verbrennen (Entflammungstemperatur 390°C) des Kunststoffs würden CO (Kohlenmonoxid), CO2 (Kohlendioxid), HCN (Blausäure) und Ruß entstehen.
 

Ist die Größe der Düse ausschlaggebend für die Genauigkeit des Drucks?

Nein. Die Fadenstärke wird über die Software gesteuert, die den G-Code generiert. Bei einer Düse von 0,4 mm Durchmesser sind Fadenstärken von min. 0,1 mm bis max. 0,5 mm möglich. Mit ein und derselben Düse können spmit verschiedene Fadenstärken und dadurch verschiedene Oberflächenqualitäten erzeugt werden.
 

Lässt sich die Oberfläche des Modells glatter gestalten?

Mit einem feinen Sandpapier kann die Oberfläche nachträglich geglättet werden. Auch mit Aceton lassen sich gute Ergebnisse erzielen – allerdings wird bei beiden Vorgehensweisen die Wandstärke dünner, sodass man vorsichtig vorgehen muss.

Welche Vorteile hat die MakerBot MakerCare?

Die MakerBot MakerCare verhilft Ihnen zu einem nahtlosen Workflow mit Ihrem MakerBot Replicator 3D-Drucker, in dem sie Ihnen ein optimal gewartetes Gerät, kompetente Ansprechpartner bei Fragen oder Problemen, Know-how im Umgang mit der MakerBot MakerWare und den MakerBot Replicator 3D-Druckern, sowie einen aufschlussreichen Erfahrungs- und Wissensaustausch mit anderen Anwendern garantiert.
 

Wer ist Adressat der MakerBot MakerCare?

Das MakerBot MakerCare Service Paket bezieht sich auf einen User, der für uns als Ansprechpartner agiert.


Wie viele MakerBot Replicator 3D-Drucker deckt ein MakerBot MakerCare Vertrag ab?

Die MakerBot MakerCare ist Geräte-gebunden. Das bedeutet, dass jeder MakerBot Replicator 3D-Drucker einen eigenen Vertrag benötigt. Die Berechtigung, die MakerBot MakerCare in Anspruch zu nehmen, wird anhand der Seriennummer des Gerätes und der Vertragsnummer authentifiziert.
 

Wie lange besteht mein MakerBot MakerCare Vertrag nach Abschluss?

MakerBot MakerCare bezieht sich auf ein Kalenderjahr und endet stets zum 31.12. Sofern nicht 3 Monate vor Ende eines Kalenderjahres eine Kündigung eingereicht wird, verlängert sich der Vertrag automatisch um ein weiteres Kalenderjahr.
 

Kann ich einen MakerBot MakerCare Vertrag auch abschließen, wenn ich bereits einen MakerBot Replicator 3D-Drucker besitze?

Selbstverständlich können Sie jederzeit einen MakerBot MakerCare Wartungsvertrag bei uns abschließen. Ist der MakerBot Replicator 3D-Drucker weniger als 30 Tage in Ihrem Besitz und haben Sie diesen bei MakerBot EMEA erworben, ist Ihnen das kostenfrei möglich. Besitzen Sie den MakerBot Replicator 3D-Drucker über 30 Tage hinweg, absolvieren wir vor Vertragsabschluss einen MakerBot MakerCare Quality Check, der Ihnen in Höhe von 154 € (+19% MwSt.) für den MakerBot Replicator 2 oder 183 € (+19% MwSt.) für den MakerBot Replicator 2x in Rechnung gestellt wird.
 

Wie kann ich meinen MakerBot MakerCare Vertrag kündigen?

Wenn Sie unser MakerBot MakerCare Servicepaket nicht mehr in Anspruch nehmen wollen, müssen Sie uns 3 Monate vor Anfang eines neuen Kalenderjahres eine schriftliche Kündigung zukommen lassen. Tun Sie dies nicht, verlängert sich die MakerBot MakerCare automatisch um das Folgejahr.

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